Veranlagung zum Untergewicht: Sind die Gene an allem Schuld?

  Sie essen, essen und essen und das Gewicht geht einfach nicht nach oben. Schuld daran ist die Veranlagung: Die Eltern selbst sind spindeldürr und der Stoffwechsel arbeitet auch in Ruhephasen auf Hochtouren. Zunehmen und das Wunschgewicht halten ist dennoch möglich – sofern Sie es richtig anpacken. Schwierig – Zunehmen trotz Veranlagung zum Dünnsein Zugegeben: Ihre Veranlagung macht es nicht gerade einfacher, ein paar Kilo zuzunehmen. Doch genauso geht es auch Übergewichtigen, die alles versuchen, um die überflüssigen Pfunde loszuwerden. Mit Konsequenz über einen längeren Zeitraum hinweg klappt es dennoch. Denn auch ein Körper mit einer gewissen Veranlagung folgt den Naturgesetzen. Dieses Naturgesetz lautet: Wer mehr Energie zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu.   Andersherum nehmen Sie ab, wenn Sie weniger Energie zu sich nehmen, als Sie verbrauchen. Logisch. Dieses Gesetz gilt mit einer Veranlagung zum Dünnsein genauso wie mit einer Veranlagung zum schnellen Zunehmen. Warum nimmt man mit einer Veranlagung zum Dünnsein nicht zu? Oft spricht man von einer Veranlagung zum Dünnsein, wenn betreffende Personen viel essen und dennoch nicht zunehmen. Tatsächlich haben Betroffene oft nur einen aktiven Stoffwechsel. Das heißt sie verbraucht auch in Ruhephasen mehr Energie, als es jemand mit einem „normalen“ Stoffwechsel tun würde. Das wiederum bedeutet, diese Person hat wahrscheinlich auch mehr Hunger als jemand mit einem „normalen“ Stoffwechsel. Möglich sind jedoch auch körperliche Fehlfunktionen wie eine Schilddrüsenüberfunktion, die mit einem Arzt abgeklärt werden sollten. Ist ein aktiver Stoffwechsel und keine Krankheit für das Untergewicht verantwortlich, bedeutet das, dass Sie mehr essen müssen, um Ihr Gewicht überhaupt halten zu können. Um zuzunehmen, müssen Sie sogar deutlich mehr essen, als es jemand mit einem „normalen“ Stoffwechsel müsste. Es ist also erforderlich, dass Sie härter an der Gewichtszunahme arbeiten, als ohne eine Veranlagung zum schnellen Abnehmen. Aber es ist machbar! Zunehmen trotz Veranlagung: So überlisten Sie die Gene Lassen Sie sich nicht entmutigen: Ihre Veranlagung ist kein endgültiges Urteil. Mit anhaltender Konsequenz und etwas Durchhaltevermögen können Sie die gewünschten drei, fünf oder zehn Kilos zunehmen und auch halten. Diese Tipps sollen Ihnen bei Ihrem Vorhaben helfen: Finden Sie heraus, wie viele Kalorien Sie zu sich nehmen müssen, um Ihr Gewicht zu halten. Diese Anzahl an Kalorien ist der sogenannte Grundumsatz, den Sie mit Rechnern im Internet ungefähr berechnen können. Wahrscheinlich liegt Ihr Wert durch den aktiven Stoffwechsel noch höher. Schreiben Sie daher auf, was Sie tagsüber essen, um ihr Gewicht zu halten und überschlagen Sie die Anzahl der eingenommenen Kalorien. Essen Sie mehr, als Sie verbrauchen. Das tun Sie, indem Sie mindestens 500 Kalorien pro Tag mehr zu sich nehmen, als Sie verbrauchen. Essen Sie normalerweise drei große Mahlzeiten pro Tag, planen Sie zwei zusätzliche Zwischenmahlzeiten ein oder trinken Sie einen Shake zum Zunehmen. Treiben Sie...